3 häufige Blockaden, die dich vom Manifestieren abhalten können
Vor einigen Jahren dachte ich, Manifestation sei einfach nichts für mich. Bis ich diese drei Blockaden erkannt habe – und verstanden habe, was mir bisher im Weg stand

Immer mehr Menschen interessieren sich für Manifestation. Tatsächlich ist es inzwischen zu einem richtigen Trend geworden. Immer mehr Menschen sprechen darüber, visualisieren ihre Wünsche, schreiben ihre Ziele auf und versuchen, ihre Gedanken und ihr Leben bewusst auszurichten.
Und trotzdem höre ich immer wieder: „Bei mir funktioniert das irgendwie nicht.“
Viele Menschen berichten, dass sie irgendwie nicht manifestieren können oder dass es bei ihnen einfach nicht funktioniert. Fazit davon ist: Das Interesse ist groß, aber die Ergebnisse bleiben oft aus, besonders, wenn man gerade am Anfang steht mit dem Manifestieren.
Ich kenne dieses Gefühl, mir ging es lange ähnlich.
Eine Zeit lang hatte ich selbst das Gefühl, dass Manifestation vielleicht einfach nichts für mich ist. Andere schienen ihre Wünsche zu manifestieren, während ich mich fragte, warum es bei mir nicht funktioniert. Bis ich erkannt habe: Es lag gar nicht daran, dass Manifestation nichts für mich ist – ich hatte einfach mit einigen ganz typischen Manifestierungs-Blockaden zu kämpfen.
Und genau einige dieser Blockaden möchte ich heute mit dir teilen. Denn sobald ich angefangen habe, mich mit ihnen auseinanderzusetzen, durfte ich meine ersten kleinen Erfolgs-Schritte erleben, das mir Vertrauen auf dem weiterem Weg geschenkt hat.
1. Du vertraust nicht, dass es überhaupt möglich ist
Du kannst dir etwas von ganzem Herzen wünschen – und gleichzeitig tief in dir davon überzeugt sein, dass es wahrscheinlich sowieso nicht passieren wird. Genau das war bei mir der Fall. Ich hatte Wünsche und Visionen und konnte mir sogar sehr genau vorstellen, wie es auszusehen hatte, aber gleichzeitig kamen ständig Gedanken wie:
„Ist das überhaupt möglich?“ „Was, wenn es nicht funktioniert?“ „Vielleicht sollte ich mir lieber etwas Realistischeres wünschen.“
Und genau hier beginnt für mich eine der größten Blockaden:
Wenn du deiner eigenen Vision bzw. dir selbst nicht vertraust, wird es schwer, dich wirklich auf sie auszurichten und es umsetzen zu können.
Wenn du nicht darauf vertraust, dass das Universum dir das bringt, was du dir wünschst, oder dass dein Wunsch überhaupt Wirklichkeit werden kann, kann Manifestieren unglaublich schwierig werden. Dabei bedeutet Vertrauen für mich nicht, blind davon auszugehen, dass alles genauso passieren wird, wie man es sich vorstellt, sondern viel mehr an unsere eigene Fähigkeit zu glauben und zu vertrauen, dass man die Kapazität hat, es umzusetzen.
Wenn man sich ständig ertappt, zu zweifeln und sich Gedanken darüber zu machen, ob es tatsächlich passieren wird, mag sich genau diese Zweifel manifestieren, dass es nicht klappt. Denn das Universum reagiert auf deine Energie – nicht allein auf den Wunsch.
2. Du willst kontrollieren, wie es passieren soll
Wenn du versuchst, das Ergebnis zu kontrollieren, kann es ebenfalls immer schwieriger werden, etwas zu manifestieren.
Ich hatte diese Blockade selbst, ohne sie überhaupt zu erkennen. Ich habe mich ständig gefragt, wie es passieren wird. Ich habe mir ganz konkrete Szenarien vorgestellt und genau ausgemalt, wie sich alles entwickeln sollte.
Und wenn die Realität nicht so aussah wie in meiner Vorstellung, denkt man häufig sofort: „Das funktioniert nicht.“
Bis ich irgendwann lernte, dass genau das die Blockade sein kann. Manchmal halten wir so sehr an unserer Vorstellung vom Weg fest, dass wir gar nicht mehr offen dafür sind, wie sich etwas tatsächlich entwickeln könnte. Manchmal kommt eine Möglichkeit, mit der du nie gerechnet hast, andere Male führt dich ein Umweg genau dorthin, wo du hinwolltest. Häufig sieht das Ergebnis am Ende anders aus als das Bild, was man ursprünglich im Kopf hatte, wie es passieren oder kommen wird und trotzdem passt es viel besser.
Deshalb habe ich irgendwann begonnen, das "wie" dem Universum zu überlassen. Man muss nicht immer wissen, wie man dorthin kommt.
3. Du fokussierst dich die meiste Zeit damit was du nicht willst
Oft entdecken wir Manifestation für uns. Wir lesen darüber, sind begeistert und voller Motivation – und irgendwann verlieren wir den Fokus wieder. Wir gehen zurück in unseren Alltag, ohne weiterhin bewusst zu praktizieren oder unsere Aufmerksamkeit auf das zu richten, was wir uns wirklich wünschen oder welche Visionen oder Träume wir wirklich erreichen möchten.
Und seien wir ehrlich: Viele Menschen, die etwas manifestieren möchten, befinden sich wahrscheinlich gerade in einer Realität, von der sie sich eigentlich verabschieden möchten. Genau hier liegt wahrscheinlich eine der subtilsten Blockaden.
Wir sagen: „Ich möchte etwas anderes.“ Und verbringen dann den ganzen Tag damit, über unser jetziges Leben nachzudenken.
z. B. wir wünschen uns berufliche Veränderung – und denken jeden Tag darüber nach, wie sehr wir unseren aktuellen Job nicht mehr mögen.
Und so passiert es leicht, dass wir – ohne es zu merken – weiterhin genau auf die Realität fokussieren, die wir eigentlich nicht mehr wollen. Natürlich können wir unsere Realität nicht einfach wegdenken.
Und dennoch kann ein fehlender Fokus bewirken, dass wir viel mehr darüber nachdenken, was wir nicht wollen, als darüber, was wir uns tatsächlich wünschen.
Wie soll das Universum uns also etwas bringen, wenn unsere Aufmerksamkeit ständig woanders ist?
Eines Tages wurde mir klar, dass ich alle drei dieser Blockaden in mir getragen habe.
Irgendwann habe ich mich dann genau auf das fokussiert: Erstmal Vertrauen stärken. Erstmal mit kleinen Dingen im Alltag üben und
Vertrauen gewinnen, damit es später auch leichter mit anderen Lebensbereichen klappt.
Siehst du dich auch in der ein oder anderen Situation hier wider? Hast du auch schon mal gezweifelt, warum es nicht funktioniert? Dann bedeutet das womöglich nicht, dass Manifestieren nicht für dich bestimmt ist, sondern vielmehr, dass womöglich gewisse Blockaden dich vor dem nächsten Schritt abhalten könnten.
4. September 2026
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